„Der Dennis – ich seh voll reich aus“

Martin Klempnow alias „der Dennis“ ist vielen aus dem Radio bekannt. Am vergangenen Freitag sorgte er in Rahmen seiner Tour „Der Dennis – ich seh voll reich aus“ im Parktheater Iserlohn für viel Gelächter.

Fast alle Plätze waren am vergangenen Freitag im Parktheater besetzt. Die Bühnenkulisse: eine Baustelle mit Gerüst und Dixitoilette. Das Programm begann mit einem lauten Schnarchen. Ein paar Minuten später stellte sich jedoch heraus: Geschlafen wird hier nicht.

Der Maurer

Nachdem Dennis aus einem Albtraum erwachte, begrüßte er sein Publikum auch schon mit einem „Hey, ihr Ottos“. Nach seiner Vorstellung als Dennis, der seit geraumer Zeit 21 Jahre alt ist, hatte er die Lacher schon auf seiner Seite. Der Berufsschüler beschrieb seine Berufswahl als Maurer so: „Wenn man schon arbeitslos ist, dann wenigstens in einem Job, der einem Spaß macht.“ Mittlerweile besuche er aber die Berufsschule genauso lange wie der Hausmeister, sie haben gemeinsam angefangen, witzelte er, also gemeinsam in einer Klasse.

Die Prominenz

Im Laufe des Abends bekam jedoch nicht nur seine Freundin Larissa ihr Fett weg. Durch Nachahmung witzelte Dennis über den Abschlag von Manuel Neuer, der aussähe wie ein Ballettstück oder über Ross Anthony mit den Worten: „Selbst einer mit ADHS sagt doch zu Ross Anthony – Alter du machst mich nervös.“ Außerdem rätselte der Comedian über die Existenz von Melania Trump an Donalds Seite: „Die kann man doch mittlerweile überall zum Aufblasen kaufen.“ TV Formate wie „Der Bachelor“ oder „Love Island“ wurden ins Programm aufgenommen: Leonard Freier wurde dabei lebhaft imitiert und mit einer Klapperschlange verglichen.

Die Frauen

Ein weiterer Programmpunkt des Abends waren die Frauen. Vor allem das Aussehen sowie der Kleidungsstil boten für den junggebliebenen 21-Jährigen viele Möglichkeiten, sein Publikum zu unterhalten. Mit „den Hosenlosen“ spielte er auf Frauen an, die keine Hosen, sondern nur Leggings im Kleiderschrank haben. Diese hätten sie sich auch extra ein paar Nummern zu klein gekauft, damit die Leggings durchsichtig werden. Dies bekräftige er mit der Aussage: „Betrunkene, Kinder und Leggings sagen immer die Wahrheit.“ Die Ugg-Boots seien Labradorwelpen, und die Augenbrauen, die die Frauen momentan wachsen lassen, verglich er mit Chewbacca.

Der Heiratsantrag

Der Dennis verließ im Laufe des Abends auch immer wieder die Bühne und begrüßte jeden in der ersten Reihe persönlich. Dabei riss er viele kleinere Witze. Um einem Daheimgebliebenen einen Gruß auszurichten, rief er den Bekannten eines Zuschauers einfach über dessen Handy an. Dabei bekamen die Zuschauer ein lustiges Wortgefecht der beiden Telefonierenden mit. Besonders angetan war er von einem Pärchen aus der ersten Reihe. Dabei erlitt der Mann einen besonderen Schock. Dennis inszenierte einen Heiratsantrag und kam mit Blumen auf die Freundin zu. Zum Glück hat er das aber schnell aufgelöst und der Mann konnte wieder durchatmen. Das Publikum war begeistert und spendete tosenden Applaus für einen gelungenen Abend.

veröffentlicht von: Maerkzettel, Viola Schütz, 3. Fachsemester (Journalismus und Unternehmenskommunikation B.A.)

„Saturday Night Fever – Das Musical“ – eine Zeitreise in die 70er Jahre

Am vergangenen Donnerstag fand die zweite von mehr als 100 Aufführungen des Musicals „Saturday Night Fever“ als Gastspiel im Parktheater Iserlohn statt. Die berühmte Tanz-Geschichte, präsentiert von Frank Serr Showservice International, ist erstmals als Musical auf Europa-Tournee. Das Publikum im fast ausverkauften Theater wurde mit den legendären Hits der Bee Gees wie „Stayin´Alive“, „Night Fever“ und „You Should Be Dancing“ zum Mitsingen angeregt.

Als Kinofilm löste „Saturday Night Fever“ Ende der 1970er eine weltweite Discowelle aus und machte John Travolta über Nacht zu einem der größten Hollywoodstars. Das Musical feierte am 5. Mai 1998 in London seine Uraufführung und wurde ab Oktober 1999 auch am Broadway in New York aufgeführt. Seit Oktober dieses Jahres geht das weltweit berühmte Musical zum ersten Mal auf Europa-Tournee.

Die berühmte Tanz-Geschichte des Tony Manero

Wir schreiben das Jahr 1976. Der 19-jährige Italo-Amerikaner Tony Manero arbeitet in einem Farbenladen in der New Yorker Vorstadt Brooklyn. Jeden Samstagabend verbringt er in der Disco „2001 Odyssey“, um seinem eintönigen Arbeitsalltag zu entfliehen. Sein Traum ist es, Brooklyn eines Tages zu verlassen, um sich ein besseres Leben gemeinsam an der Seite einer schönen Frau zu ermöglichen.

csm_Tony_und_Stephanie_bei_den__Proben_fuer_den_Tanzwettbewerb._6a8f49f21c

Tony und Stephanie bei den Proben für den Tanzwettbewerb in der Disco „2001 Odyssey”. Foto: Frank Serr Showservice International

Als umjubelter Disco-King kann er vorerst nur auf der Bühne seine Sehnsüchte ausleben. Bei einem Tanzwettbewerb des „2001 Odyssey“ sieht Tony seine große Chance. Doch zuerst muss er noch seine umschwärmte Traumfrau davon überzeugen, gemeinsam mit ihm an dem Wettbewerb teilzunehmen.

Ein Musical zum Mitsingen und Mittanzen

Das Musical von Robert Stigwood und Bill Oakes, in der neuen Version von Ryan McBryde, findet schon nach den ersten Szenen großen Anklang. Der Mix aus der fesselnden Geschichte des Tony Manero, den legendären Hits der Bee Gees und den mitreißenden Choreografien, brachte das Publikum zum Staunen und Jubeln.

„Die Musik der Show macht Spaß, ist energiegeladen und bringt den Körper zum Tanzen. Obwohl es ein Musical ist, sollte das Publikum genauso mittanzen wie die Darsteller“, erklärt Garrick Vaughn, der als Musical Director bei „Saturday Night Fever Das Musical“ sein Debut feiert. Dem Publikum wird die Ära der Disco-Zeit mit Schlaghosen, Discokugeln und mitreißenden Tänzen gezeigt.

csm_Die_Darsteller_bei_dem_Hit_Stayin__Alive_von_den_Bee_Gees._9087d53a7a.jpg

Die Darsteller bei dem Hit „Stayin´Alive“ von den Bee Gees. Foto: Frank Serr Showservice International

Die Kostüme der Darsteller wurden zu jedem Hit der Bee Gees gewechselt und sorgten für viel Abwechslung und Farbe auf der Bühne. Die Freude der internationalen Schauspieler war ansteckend, sodass im Publikum laut mitgesungen, mitgeklatscht und mitgeschunkelt wurde. Hakan T. Aslan führt die Regie und ist für die zahlreichen Choreografien zuständig. Er brachte die Intention des Musicals auf den Punkt: „Ein Ensemble voller Kraft und Ausdruck in Form von Tanz und Gesang.“

Bis Ende November steht das Musical noch 40 Mal auf deutschen Bühnen. Von Februar bis Juni 2019 findet die Wiederholungstournee statt.

veröffentlicht von: Maerkzettel, Julia Schuchardt, 3. Fachsemester (Journalismus und Unternehmenskommunikation B.A.)